Selbstbewusst können wir sagen: In der Landeshauptstadt Saarbrücken konzentriert sich die Wirtschaftskraft des gesamten Saarlandes. Produzierendes Gewerbe, Dienstleistung, Forschung und Technologietransfer verbinden sich hier auf eine Weise, die die Stadt zu einem besonders attraktiven und kreativen Wirtschaftsstandort mit besten Zukunftsperspektiven macht.

Davon profitieren vor allem der Mittelstand und die rege Gründerszene. Die Landeshauptstadt Saarbrücken ist wirtschaftlicher Motor und Zentrum des Saarlandes. Die Landeshauptstadt Saarbrücken ist eine Stadt im Aufschwung. Mehr als 15.000 Unternehmen aller Branchen haben hier ihren Standort und bieten Arbeitsplätze nicht nur für Saarbrücker*innen, sondern für Menschen aus der gesamten Großregion. Immer mehr Menschen wollen in der Stadt wohnen und arbeiten. Die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze ist auf über 111.000 gestiegen. Weit über 70.000 Pendler*innen kommen täglich zum Arbeiten in unsere Stadt.

Die Wirtschaftskraft und Attraktivität Saarbrückens ist überlebenswichtig für das gesamte Saarland. Als starkes Zentrum des Saarlandes und der Großregion helfen wir mit, die Eigenständigkeit des Landes zu sichern. Zur Wahrung dieser Rolle sind bedeutende Leitinvestitionen und ein Engagement der Landesregierung erforderlich. Für unsere Stadt an der Grenze ist es unerlässlich, mit den französischen Partner*innen eng und kontinuierlich zusammenzuarbeiten, sei es im direkten Kontakt der Verwaltungen oder in Zusammenhängen wie dem Eurodistrict oder der Quattropôle. Nur so kann unsere Grenzregion im Wettbewerb der Regionen Europas bestehen und Lebensqualität, Beschäftigung und Wachstum für ihre Bewohner*innen garantieren.

Wir sind Saarbrücken: öffentliche Betriebe und Unternehmen für Bürger*innen

Regionalverband und Stadt sind wichtige Auftraggeber für den regionalen Mittelstand und das Handwerk. Alleine im Jahr 2019 vergibt die Landeshauptstadt zusammen mit ihren Eigenbetrieben und Gesellschaften Aufträge im Gesamtwert von rund 140 Mio. Euro. Uns ist wichtig, dass die Wertschöpfung, die durch diese Investitionen entsteht, zu einem großen Teil in der Region bleibt. Genau dafür sorgen unsere Betriebe und Unternehmen. Für uns hat die kommunale Daseinsvorsorge oberste Priorität. Die Versorgung mit Energie, Wasser und öffentlicher Mobilität, das Angebot an Wohnraum, Bildung und medizinischer Versorgung sowie vielfältige Kultur- und Freizeiteinrichtungen sind elementare Aufgaben unserer Stadt.

Mit uns Sozialdemokrat*innen wird es deshalb keinen Verkauf städtischer Unternehmen geben. Ganz im Gegenteil treten wir dafür ein, dass unsere Betriebe und Gesellschaften verstärkt investieren, um so Saarbrücken noch attraktiver zu machen. Im Bereich der Energieversorgung prüfen wir eine Rekommunalisierung des Energievertriebs und die Stärkung kommunaler Kooperationen unter Beibehaltung der Entscheidungshoheit in der Landeshauptstadt.

Starkes Zentrum – starke Stadtteile

Uns liegt die Entwicklung der Stadtmitte und der Stadtteile gleichermaßen am Herzen. Eine pulsierende Innenstadt und lebendige Stadtteile bedingen einander. Nur gemeinsam bleibt unsere Landeshauptstadt stark. Wir setzen auf Stadtteilentwicklungskonzepte, die unter breiter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, Initiativen und Vereine vor Ort entstehen und dann Schritt für Schritt umgesetzt werden.

Menschen brauchen gute Infrastruktur dort, wo sie leben. Wir investieren kräftig in die Zukunft der Stadt – in allen Stadtteilen. In Straßen, Brücken und Kanäle, Kitas und Schulen, in Sportanlagen, die Ausweisung von Gewerbegebieten und vieles mehr. Neue Wohngebiete und die Revitalisierung bestehender Lagen bringen neue Bewohner*innen in die Stadtteile. Wir erhalten Räume für Vereine und die Begegnung der Bürger*innen in Bürger*innenhäusern, öffentlichen Hallen und anderen öffentlichen Gebäuden. Mit passgenauen Projekten kümmern wir uns um die spezifischen Herausforderungen unserer Stadtteile.

Wir schaffen gute Rahmenbedingungen für den regionalen Mittelstand

Wie attraktiv die Landeshauptstadt als Wirtschaftsstandort ist, beweisen bereits laufende oder geplante Millioneninvestitionen wie etwa von Möbel Martin oder ZF. Besonders stark ist unsere Stadt aber nicht nur bei Handel und Industrie, sondern vor allem auch in Wissenschaft und Forschung: Unsere Hochschulen bilden heute die Fachkräfte von morgen aus und schaffen die Grundlage für Innovation und Wachstum. Das neue Helmholtz-Institut für IT-Sicherheit zieht Forscher*innen aus aller Welt an.

Dabei ist für uns Sozialdemokrat*innen eines klar: Alle Unternehmen und ihre Beschäftigten – egal ob Handwerksunternehmen, Industriebetrieb oder Hightech-Start-up – brauchen gute Rahmenbedingungen. Dafür sorgen wir. Unsere agile Wirtschaftsförderung ist ebenso wie die städtische Gesellschaft für Innovation und Unternehmensförderung (GIU) für Unternehmen ein zuverlässiger und einfallsreicher Ansprechpartner.

Stadt und Regionalverband Saarbrücken arbeiten mit der Sparkasse Saarbrücken und inzwischen schon 60 Unternehmen im Verein “Wirtschaftsregion Saarbrücken” zusammen. Er will die Wirtschaft im Ballungsraum Saarbrücken weiter voranbringen. Neue Gewerbeflächen, die Sicherung von Fachkräften und eine gute digitale Infrastruktur sind die Ziele.

Mit der bundesweit viel beachteten Nachfolgebörse unterstützt die Sparkasse Saarbrücken Unternehmer*innen bei der Suche nach geeigneten Nachfolger*innen. Denn gesunde Unternehmen wollen wir halten.

Unternehmen brauchen Platz zum Wachsen

Der „Masterplan Gewerbe- und Industrieflächenentwicklung“, den die GIU erstellt hat, ist unser Kompass für eine nachhaltige Erweiterung des Flächenangebotes für die Wirtschaft. Die GIU setzt dabei sehr stark auch auf die Revitalisierung industrieller Brachflächen und hat so die heute bestens belegten Saarterrassen, den IT-Park, die aw-Hallen, das Quartier Eurobahnhof und auch das Gewerbegebiet Wiesenstraße erschlossen – Gewerbegebiete, die hohe städtebauliche Qualität aufweisen.

In diesem Sinne wollen wir das ehemalige Messegelände neu entwickeln, wo unter privatwirtschaftlicher Federführung ein Gewerbegebiet mit über 250 Arbeitsplätzen entstehen wird.

In einer ohnehin wachsenden Stadt konkurriert die Wirtschafts- und Ansiedlungspolitik zwangsläufig mit anderen Flächennutzungen. Wir sorgen für einen fairen Dialog mit Betrieben, Anwohner*innen und Initiativen und finden Alternativen, wenn einzelne Flächen aus Gründen des Umweltschutzes oder der Sicherung der Lebensqualität nicht realisierbar sind.

Saarbrücker High-Tech- und Gründungsszene stärken

Die Forschung an den Saarbrücker Hochschulen ist spitze. Nicht zuletzt im Bereich von Informatik und Künstlicher Intelligenz. Der Zuschlag für das neue Helmholtz-Zentrum für IT Sicherheit ist ein deutlicher Nachweis für die hohe Qualität der Forschung.

Wir sorgen für beste Rahmenbedingungen für Gründer*innen aus diesem Bereich. Start-ups brauchen die Nähe zu den Forschungseinrichtungen der Hochschulen. Im Umfeld der Hochschulen wollen wir daher Platz für neue Unternehmen schaffen. Auch an anderen Orten in der Stadt mit ausreichender räumlicher Nähe zu unseren Hochschulen sehen wir große Potenziale für die Ansiedlung von forschungsgetriebenen Start-ups, etwa am Halberger Ohr.

Wir möchten Gründer*innen Strukturen anbieten, die gemeinschaftliches Arbeiten und Entwickeln erlauben. Das gilt sowohl für Hightech-Gründungen aus den Hochschulen und Forschungseinrichtungen als auch für die Kreativwirtschaft. Die Mainzer Straße und die sich rasch entwickelnde kreative Szene rund um den Osthafen mit dem Rhenania-Haus sind ideale Orte für die Entwicklung von Coworking-Strukturen.